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Region Graswerder

Einwohnerzahl der Region: ca. 1.200.000

Einwohnerzahl in der Metropole: ca. 765.000

Städte in der Region: Backendorf 1.800 EW
Biege 9.000 EW
Brunshausen 2.500 EW
Bütendorf 2.000 EW
Bütenhausen 12.000 EW
Gere 100 EW
Gewersen 7.000 EW
Glissen 3.500 EW
Glissen-Strand 90.000 EW
Graswerder 765.000 EW
Hainsee 128.000 EW
Körsen 300 EW
Korweiher 12.000 EW
Korweiher-Nord 400 EW
Melle 300 EW
Mönde 750 EW
Rackelsen 1.500 EW
Seefeld 134.000 EW
Südstadt 4.000 EW
Ziegelow 3.700 EW

Über die Region Graswerder: Die Region Graswerder liegt im Osten der Grafschaft Niederburg Sillingen und ist, wie schon die Bevölkerungszahlen der Mitgliedgemeinden zeigen, durch große Disparitäten gekennzeichnet. Dem hoch verdichteten Oberzentrum Graswerder mit über 750.000 Einwohnern stehen weite ländlich geprägte Räume gegenüber, die nur vereinzelt Siedlungsflächen aufweisen.
Um den aus diesen Disparitäten entstandenen Problemen Herr zu werden wurde im Jahr 167 der Regionalverbund Graswerder gegründet, eine informelle kommunale Kooperation, die zu einer besseren Abstimmung der Flächenausweisungen in der Gesamtregion führen sollte.

Die Ergebnisse sind zwiespältig.

Im Folgenden sollen die Disparitäten sowie die Arbeit des Regionalverbundes anhand von Beispielen aufgezeigt werden.

Abgenzung der Region Graswerder

Verkehrsnetz der Region Graswerder

Ländliche Ortschaft Sönskje

Stadtteil Werderstrand im Zentrum der Metropole

Räumliche Disparitäten

Ländliche Orte...

Ein Großteil der Region Graswerder ist bis heute durch kleine, landwirtschaftliche Ortschaften (hier: Melle) geprägt, deren Bewohner einen erschwerten Zugang zu kulturellen und sozialen Infrastrukturen beklagen müssen. Durch die Regionalisierung sollten deshalb auch die Lebensbedingungen in den ländlichen Räumen verbessert werden.

Kleinst-Ortschaft Melle

Stark verdichte Industrie...

In Streulage befinden sich in vielen Teilen der Regionen Industriegebiete (hier: Südstadt), die zum Teil produzierende Industrien und zum Teil High Tech beherbergen. In einigen Gemeinden (insbesondere in der Südstadt) sind die industriellen Nutzungen allerdings derart hoch verdichtet, dass daraus Einschränkungen der Lebensqualität entstehen. Eine nachhaltige Anpassung der Produktionsweisen soll hier angestrebt werden.

Hoch verdichtetes Industriegebiet in der Südstadt

Historische Altstadtkerne...

Bunt und nah an kultureller und sozialer Infrastruktur sind die teilweise sehr schick sanierten Altstadtviertel. Das Universitätsviertel in Graswerder (siehe Foto) bspw. wurde zum UNESCO Weltkulturerbe benannt und ist nicht nur bei Studenten ein sehr beliebtes Stadtviertel.

Universitätsviertel mit Hauptkirche

Moderne Hochhausquartiere...

Ein weiteres, für Teilräume der Region prägendes, Merkmal sind stark verdichtete Hochhausquartiere (hier in Westenberge, an der Grenze zum Großraum Riebenknick), in denen sich sowohl Wohn- als auch gewerbliche Nutzungen finden. In der Region ist es aufgrund der knappen Flächenreserven und im Gegensatz zu der üblicherweise mit Hochhäusern verbundenen gesellschaftlichen Stigmatisierung zum Teil durchaus „schick“ in einem Hochhaus zu wohnen. Auf Quartier und Lage kommt es an…

Wohnhochhäuser in Westenberge

Direkt am Wasser und am Fuße der Berge...

Die räumlichen Disparitäten sind allerdings nicht nur in der Form bzw. Dichte der Bebauung zu konstatieren, sondern auch in der abwechslungsreichen bis atemberaubenden Landschaft. Einige Siedlungsbereiche liegen eng eingezwängt zwischen einem großen Meeresarm sowie tw. sehr hohen Gebirgszügen. So bietet die Region also auch landschaftlich eine große Vielfalt.

Atemberaubende Landschaften

Soziale Disparitäten

Noble Appartments an der Hainseer Strandallee...

Wie bereits angesprochen, gelten einige Quartiere und Lagen, die durch Hochhäuser geprägt sind, als durchaus schick. Zu diesen Quartieren gehört vor allem auch die Hainseer Strandallee (siehe Foto), die, unmittelbar am Strand gelegen, sowohl weitläufige Grün- und Erholungsflächen bietet als auch durch ihre zentrale Lage (eine Station mit der U-Bahn bis zum Hauptbahnhof) punkten kann. Wer sich hier ein Apartment in den oberen Stockwerken leisten kann, hat etwas erreicht im Leben…

Appartmenthäuser am Hainseer Strand

Armut und Elend in der Großwohnsiedlung Seefelder Berge...

Das krasse Gegenteil findet sich im benachbarten Seefeld. Hier entstand bereits in den 60er Jahren eine Großwohnsiedlung (eine Definition des Begriffs der Großwohnsiedlung findet sich im Beitrag zu Buntekuh). Die Planung lässt sich am nebenstehenden Foto gut ablesen. Die Siedlung wird über eine zentrale Achse und von ihren ausgehenden Ringstraßen erschlossen. Im Gegensatz zu vielen realen Großwohnsiedlungen ist die Siedlung Seefelder Berge hervorragend an den ÖPNV angeschlossen. Stigmatisierungsprozesse sowie ein hoher Arbeitslosenanteil finden sich hier dennoch.

Einheitliche Planung: Großwohnsiedlung Seefelder Berge

Ganze Villenviertel in Bütenhausen...

Im äußersten Osten der Region wiederum liegt der wohlhabende Vorort Bütenhausen. Neben einer kleinen Altstadt dominieren hier vor allem ausgedehnte Villengebiete das Straßenbild. Für den Komfort des "Wohnen im Grünen" werden dementsprechend lange Pendelwege in Kauf genommen, die größtenteils mit der Fähre zurückgelegt werden.

Impression aus dem wohlhabenden Mittelzentrum Bütenhausen

Trading Down Prozesse in Glissen-Strand...

Eine weitere sehr verdichtete Siedlung, die allerdings nicht einheitlich in einem Zuge geplant wurde und lange Zeit beliebte Wohnstätte für die in Graswerder arbeitende Mittelschicht war, ist durch wachsende soziale Probleme gekennzeichnet. Die frühere Bevölkerungsdurchmischung geht (auch aufgrund steigender Arbeitslosenzahlen) immer mehr verloren. Im Grenzgebiet zwischen Graswerder und Glissen-Strand gelegen, sorgen vor allem die zunehmenden Verkehrsbelastungen auf den überregionalen Straßen- und Eisenbahntrassen für einen stetig voranschreitenden Verlust an Attraktivität des Wohnraums.

Wohnsiedlung in Glissen Strand

Verkehrsprobleme

Ein- und Ausfallstraßen der Metropole...

Der Verkehr belastet allerdings nicht nur das Gebiet zwischen Graswerder und Glissen-Strand. Besonders stark ist das Pendleraufkommen zwischen Hainsee und Seefeld auf der einen und Graswerder als Ziel auf der anderen Seite. Auf dem Gebiet Graswerder wurden daher massive Ausbauten der Verkehrsanlagen notwendig (Foto), die der Regionalverbund vermittelte (unter anderem durch die Verlagerung eines Betriebshofes (siehe unten).

Verkehrsanlagen am Stadtrand der Metropole

Reaktion durch leistungsfähige Verkehrsanlagen...

In Folge dieser Belastungen wurden am Übergang zwischen Graswerder-Hellehausen und Hainsee zwei große Kreisverkehrsanlagen geschaffen (Foto), die bisher in der Lage sind das Verkehrsaufkommen aufzunehmen und flüssig abzuwickeln.

Kreisverkehrsanlagen in Hellehausen und Hainsee

Verkehrsmanagement mit der Nachbarregion...

Weitere, stark belastete Verkehrstrassen finden sich auch an den Außengrenzen der Region Graswerder. Insbesondere zum Großraum Riebenknick (ein zweiter Bevölkerungsschwerpunkt in der Grafschaft Niederburg-Sillingen) gibt es einige belastete Trassen. Das Foto zeigt eine Autobahnbrücke, die einen Meeresarm bei Norderende überspannt. Der Jachthafen im Vordergrund ist einer von zweien in der Region.

Kreuzfahrthafen in Norderende

Der Regionalverbund

Die Geschäftstelle des Verbundes...

Aufgrund der vorhandenen finanziellen Ressourcen wurde die Geschäftsstelle des Regionalverbundes bei der Verwaltung Bütenhausens angesiedelt. Dieses kleine Geschäftshaus in der Fußgängerzone wurde für die regionale Verwaltung angemietet.

Geschäftsstelle in Bütenhausen

Verlagerung von großflächigen Verkehrsanlagen...

Um den Verkehr an den Ausfallstraßen Graswerders zu verbessern musste aufgrund der Flächenknappheit ein Betriebshof der S-Bahn verlegt werden. Dieses Projekt wurde zum Streitfall zwischen den Gemeinden, woraufhin der Regionalverbund ins Leben gerufen wurde. Er vermittelte die Verlagerung des Betriebshofes nach Bütenhausen und im Gegenzug eine Beteiligung der Gemeinde an der für die Strecke geplanten Maut.

Verlagerter Betriebshof in Hainsee

Standortfindung für Anlagen der primären Infrastruktur...

Ein weiteres wichtiges Thema für den Regionalverbund ist die Vermittlung bei der Standortfindung für Großanlagen der primären Infrastruktur (in erster Linie Kraftwerke). Die Südstadt verfügte in diesem Bereich lange über eine ungesunde Monopolstellung. Mehrere Kohlekraftwerke und Müllverbrennungsanlagen auf dem Gemeindegebiet verschlechterten die Umweltbedingungen dermaßen, dass der Regionalverbund beauftragt wurde Ersatzstandorte zu finden. Daraufhin entstanden Solarkraftwerke in Bütenhausen und Hainsee, sowie diverse Windenergieanlagen (nicht nur) in Küstennähe.

Primäre Infrastruktur: Kohlekraftwerke in der Südstadt

Impressionen aus der Region

Die Keimzelle einer Metropole...

Die Altstadt der Metropole Graswerder liegt auf einer Halbinsel im der Meeresbucht. Während sich einige wenige Strukturen noch aus der Gründerzeit erhalten haben, sind einige Teile der Altstadt bereits größeren, allerdings aufgrund ihrer noch recht frühen Entstehungszeit historisch geprägten, Neubauten gewichen. In der heutigen Form steht nahezu die gesamte Altstadt unter Denkmalschutz.

Auf einer Halbinsel gelegene Altstadt Graswerders

Graswerder International Airport - Mittelpunkt der Region...

Alle Wege führen nach Rom, alle Autobahnen zum Graswerder International Airport. So zumindest gilt es für die Region. An diesem bedeutenden überregionalen Verkehrknotenpunkt treffen insgesamt vier Autobahnäste aufeinander, die hier ausreichend leistungsfähig verknüpft werden. Der Flughafen liegt in exponierter Lage, nicht weit von Altstadt und Hauptbahnhof entfernt. Aufgrund dieser Lage war er allerdings auch schon des Öfteren Gegenstand der Diskussion um geeignete Konversionsflächen...

Graswerder International Airport - Impressionen

Nachhaltige Industrien in Hainsee...

In Hainsee entstand ein nach Nachhaltigkeitsgesichtspunkten entworfenes Industriegebiet. Dieses ist über ein Einbahnstraßensystem so geschickt erschlossen, dass der Wirtschaftsverkehr immer auf den Güterbahnhof zugeführt wird. 100% der Waren werden so über die Schiene in die benachbarten Städte und Regionen transportiert. Die Angestellten kommen überwiegend mit dem ÖPNV (Anschluss an S- und U-Bahn vorhanden!).

Frachtverkehre im Industriepark Hainsee

Ländliche Orte mit hoher Lebensqualität...

Wie hier in Biege, gibt es einige ländliche Orte in der Region Graswerder, die durch eine hohe Lebensqualität geprägt sind. An der einen oder anderen Stelle finden sich gemütliche, kleine Urlaubshotels, die an den Wochenenden viele Städter raus aufs Land ziehen um ein wenig Erholung zu tanken.

Kleines Urlaubshotel auf dem Lande in Biege

Bürgermeister-Hansenbrinck-Park...

Ein herrliches Beispiel für moderne Garten- und Landschaftsarchitektur mit Bezug zum Wasser soll zum Schluss der Bürgermeister-Hansenbrinck-Park im Stadtteil Werderstrand der Metropole Graswerder zeigen. Anwohner und Arbeiter genießen gleichermaßen die Ruhe des Parks. Zur Anlage des Parks, direkt neben dem städtischen Zoo, wurde unter anderem extra eine Straße in einen Tunnel verlegt. Um dem verschiedenen Bürgermeister Hansenbrinck ein Denkmal zu setzen wurden keine Kosten und Mühen gescheut.

Bürgermeister-Hansenbrinck-Park im Stadtteil Werderstrand

SV Norderende von 124...

Hier noch eine Impression vom regional bedeutsamen Sportverein in Norderende. Auf dem Foto sind seine Fußballplätze sowie das inzwischen mehrstöckige Vereinsheim zu sehen. Der Verein bietet neben Fußball allerdings noch viele weitere Sportarten wie Tennis, Handball, Squash oder Feldhockey und ist für seine ausgezeichnete Jugendarbeit bekannt. In die erste Liga hat es bisher allerdings keine seiner ersten Mannschaften geschafft.

Sportplätze des SV Norderende

Mehr zu Graswerder:

von Jens Bossen

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