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Open TTD: Ausbau des Münchener Hauptbahnhofes
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Stadt: München Einwohnerzahl: knapp 41.000 Karte: Europa-Karte von CARST mit Modifikationen Jahr: 2141 - 2143 Geschätzte Kosten: 150 Mio. € Projekt: Ausnahmsweise soll im Projekte-Bereich auch mal etwas aus Open Transport Tycoon Deluxe veröffentlicht werden. Es handelt sich hierbei um den Ausbau des Münchener Hauptbahnhofes auf einer Mehrspieler-Europa-Karte. Der Ausbau von 4 auf 5 Gleise wurde notwendig, da der Bahnhof sowieso an seine Belastungsgrenze stieß, eine weitere Regionalbahnlinie angeschlossen werden sollte, und eine Regionalexpressroute in der mittelfristigen Planung war. |
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Zugverkehr am Hauptbahnhof München... Am Münchener Hauptbahnhof verkehrten vor dem Umbau folgende Züge:
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Neue Linien nach Österreich und Italien... Nachdem die Gleistrasse von München über Salzburg nach Linz fertiggestellt war, mussten weitere vier österreichische Regionalbahnen den Münchener Hauptbahnhof anfahren, dessen Kapazitätsgrenzen jedoch lange erreicht waren. Hinzu kommt eine mittelfristig geplante Regionalexpressstrecke von München über Innsbruck, Bozen und Vicenza nach Bologna, die weiteren Zugverkehr in München produzieren würde. Ein Ausbau war also zwingend notwendig. |
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Ankauf und Beräumung von Erweiterungsflächen... Zunächst war es notwendig zusätzliche Flächen für die Bahnhofserweiterung baureif zu machen. Zu diesem Zweck wurden mehrer, direkt an den Bahnhof Grenzende Gebäude gänzlich und eine Straße vorrübergehend beräumt und anschließend die Flächen aufgekauft um eine zwischenzeitliche, erneute Bebauung zu verhindern. Dank einer sehr guten Bewertung des Verkehrsunternehmens durch die Stadt, machte dies vergleichsweise leicht möglich. |
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Die S-Bahnbrücke muss versetzt werden... Da für das zusätzliche Gleis am Hauptbahnhof auch ein größeres Gleisvorfeld benötigt wurde, musste die Brücke der S-Bahn zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof und Perlach versetzt werden. Diese Maßnahme konnte glücklicherweise bei laufendem Betrieb durchgeführt werden. Es kam lediglich zu geringfügigen Verspätungen im Betrieb. |
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Die U-Bahn bereitet größere Sorgen... Problematischer stellte sich die U-Bahn-Trasse dar. Die Brücke südwestlich der Station Hauptbahnhof musste definitiv verschwinden, so viel war sicher, damit das neue Gleis an das vergrößerte Gleisvorfeld angeschlossen werden konnte. Hierzu musste die U-Bahn komplett stillgelegt werden, die Züge verblieben derweil im Depot. |
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S-Bahn-Haltestelle Hauptbahnhof... Nach dem 1. Bauabschnitt an der U-Bahn sollten nun auch noch die S-Bahn-Gleise am Hauptbahnhof umgestaltet werden. Dies geschah weniger aus Betrieblichen Grünen, als vielmehr aufgrund gestalterischer Aspekte. Den neuen Hauptbahnhof ziert dementsprechend ein zweigleisiger S-Bahnsteig mit Überdachung (siehe Endzustand im nächsten Bild), der für die momentane Frequentierung noch überdimensioniert erscheint. |
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Die U-Bahn bereitet größere Sorgen II... Mit den oben beschriebenen Problemen beim notwendigen Umbau der U-Bahntrasse war jedoch noch nicht genug. Die Verlegung des Gleises von einer Brücke über dem Gleisvorfeld in einen Tunnel unter diesem hindurch entstanden südlich des Hauptbahnhofes Probleme mit der Topographie. Das Depot, in dem die Züge der U-Bahn während der Betriebspause abgestellt waren, musse beräumt werden, um Maßnahmen im Bodenbereich durchzuführen. Zu diesem Zweck mussten nun alle Züge nach und nach in das Zugdepot München Nord überführt werden. Ein langwieriger Prozess... |
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Wiedereröffnung der U-Bahn... Nach der Überführung der U-Bahnen in den Münchener Norden, wurde im letzten Bauabschnitt die U-Bahn-Haltestelle Hauptbahnhof verlegt und neu errichtet und damit das U-Bahn-Netz wieder geschlossen. Die Wiedereröffnung der stark frequentierten Linie folgte auf dem Fuße. |
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Abschluss des Projektes... Nachdem der U-Bahn-Betrieb wieder aufgenommen war, galt es nunmehr lediglich das fünfte Gleis an die Gleisvorfelder im Norden und Süden anzuschließen. Da hierfür bereits Flächen gesichert worden waren, gab es keine nennenswerten Probleme, außer einer Straßenbrücke am nördlichen Gleisvorfeld, die durch die Verkehrsgesellschaft geringfügig versetzt werden musste. Endlich war der Umbau, der insgesamt gut zwei (Spiel-)Jahre benötigt hatte, abgeschlossen und die Kapazität des Hauptbahnhofes erhöht. Die Regionalbahnstrecke über Salzburg nach Linz wurde kurze Zeit später eröffnet, währen die Trasse nach Bologna bis ins Jahr 2165 noch keine Vollendung fand. |
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von Jens Bossen |