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Gotenburg
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Einwohnerzahl: ca. 128.000 Gewerbearbeitsplätze: ca. 50.000 Industriearbeitsplätze: ca. 14.000 Stadtteile: 6 Region: Die Hanse Jahr: 114 Über Gotenburg: Die Stadt liegt zur Gänze auf einer großen, grob halbkreisförmigen Insel. Über eine Autobahn ist die Stadt über mehrere Brücken und dem Festland vorgelagerte Inseln sowie über verschiedene Fährverbindungen erreichbar. Die Stadt verfügt über einen wichtigen Seehafen, Gotenburg selbst befindet sich allerdings noch in einer vergleichsweise frühen Entwicklungsphase, so dass auf der Insel noch viele Freiflächen erhalten sind. Die Entwicklung der Stadt wird hier ständig aktualisiert. |
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Siedlungs- und Verkehrsentwicklung... Die Autobahn wurde im bereits stärker bebauten Süden der Insel im Zuge der Siedlungsentwicklung unmittelbar mit geplant. Sie verläuft teilweise in einer abgesenkten Lage unmittelbar an der Küste bzw. in der Minus-Zwei-Ebene unter der Bebauung und kommt nur an Anschlussstellen zum Vorschein. Auf dem Bild sieht man einen Abschnitt zwischen der westlichen Vorstadt und der Hafenstadt. Aufgrund ihrer guten Anbindung des Seehafen, wird die Autobahn stark frequentiert. |
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Hafenarbeitersiedlung... Die Hafenstadt liegt im Südwesten des Hafens. Es handelt sich um eine einheitlich geplante Siedlung für Hafenarbeiter, die durch Einbahnstraßen erschlossen wird. Von hier gelangt man per U- oder Straßenbahn in wenigen Minuten ins Herz des Hafens, daher ist sie bei den einfachen Arbeitskräften noch heute sehr beliebt. |
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Herz der Wirtschaft... In Gotenburg ist der große Überseehafen das absolute Herzstück der Wirtschaft. Neben den etwa 12.000 Arbeitsplätzen, die unmittelbar im Hafen entstanden sind, stehen noch einmal etwa 25.000 Arbeitsplätze im Bürogewerbe in direkter Verbindung zur Hafenwirtschaft. Die gewaltigen Hafenbecken werden mit Hilfe von zwei großen Kaianlagen dem Meer abgetrotzt. Die Leuchttürme sind regionsweit bekannte und gern besuchte Wahrzeichen. |
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Ein Leuchtfeuer und das Fernweh... Das südliche Leuchtfeuer des Gotenburger Hafens ist ein beliebtes Fotomotiv. In der Frühgeschichte der Stadt sind Auswanderungswellen verzeichnet, deren Dampfer von diesen Kaianlagen ablegten. Hier haben sich, mitten im Hafen, sogar recht hochwertige gastronomische Einrichtungen angesiedelt um den Touristenströmen, die gerne auch das neue Auswandererhaus besuchen, gerecht zu werden. |
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Und noch mehr Fernweh... Am nördlichen Hafenrand ist das Fährterminal angesiedelt worden, das von Kreuzfahrtschiffen aus der halben Welt angefahren werden. Die Besucher schätzen vor allem die weltoffene Atmosphäre der Hafenstadt und die gepflegte und gemütliche Altstadt, die hoch auf Klippen über dem Meer liegt. |
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Moderner Westhafen... Der moderne und gerade neu errichtete Westhafen hat einen attraktiven Standort enthalten, zu diesem Zweck wurden die Kaimauern extra um fast 80m verlängert. Im Kaibereich wurden neue Schienen für die Hafenbahn verlegt, die nun auch im Westhafen bis unter die Hafenkräne zum Be- und Entladen fahren können. Hierdurch konnte im Hafenbereich ein weiteres Ansteigen des LKW-Aufkommens verhindert werden. |
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Der Arbeiterverein... Eine Industrie- und Hafenstadt wäre nicht komplett ohne einen Arbeiterverein. Im Vergnügungsviertel nordwestlich des Hafens liegt das Stadion unmittelbar an der Norderhafenallee und ist von einem gegenüberliegenden Park über Fußgängerbrücken zu erreichen. Westlich des Stadions liegt das Stadionbad, ein stadtweit beliebtes Freibad. |
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Nutzen der historischen Gegebenheiten... Östlich der Altstadt mit ihren historischen Stadtmauern wurde im ehemaligen Wallgraben die Eisenbahntrasse in Richtung des Flughafens verlegt. Unter der Ostertorallee wurde eine Haltestelle eingerichtet, die mit der Straßenbahn und U-Bahn verknüpft ist und hoch frequentiert wird. |
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Mächtige Verkehrsanlage... Östlich der Altstadt überquert die Große Westerstraße die Eisenbahngleise und trifft auf den Westerteller. An diesem großen Kreisverkehr treffen mehrere wichtige Hauptverkehrsstraßen aufeinander. Nicht nur ein Mitglied des Senates hat bei er Errichtung der Anlage bereits geunkt, dass man spätestens in 10 Jahren wieder gänzlich umbauen müsse. |
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Der Sternenturm... Im tiefen Süden der Insel wurde vor wenigen Jahren der Sternenturm von einem internationalen Investor errichtet. Das Gebäude liegt verkehrsgünstig an einem Regionalbahnhof, der mit der Straßenbahn verknüpft ist. Das Wohngebäude erfreut sich großer Beliebtheit vor allem bei höheren Einkommensschichten: Erfolgreiche Reeder, Banker, Manager. Die höher gelegenen Penthouse-Wohnungen bieten einen unglaublichen Blick über die ganze Insel bzw. weit über das Meer. |
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Bebauung des Nordervorfeldes... Nicht weit von der Altstadt entfernt befanden sich noch verschiedene, recht große gänzlich unbebaute Flächen auf dem Nordervorfeld, insbesondere an der Nordküste der Insel. Auf zwei Halbinseln soll deshalb das Stadtgebiet in Form von stark durchgrünten Einfamilienhausgebieten abgeschlossen werden. Aufgrund der attraktiven Lage am Wasser werden in beiden Baugebieten auch luxuriöse Unterkünfte zugelassen. Die Villen sollen eine neue Klientel an Bürgern in die Stadt locken. |
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Binsenberg - ein Wohnquartier entsteht... Als erstes wurde die Binsenberg-Halbinsel erschlossen und baureif gemacht. Ein Landstraßenring sowie eine Straßenbahnlinie und eine Bahntrasse waren bereits vorbereitet und warteten auf ihre Verlängerung auf die Halbinsel. Zudem mussten Flächen für zwei Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen, nämlich ein Polizeirevier und eine Feuerwache vorgehalten werden. |
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Hellmand ist von Wasser eingeschlossen... Weiteres neues Bauland konnte auf der Halbinsel von Hellmand erschlossen werden. Auch hier lag die Betonung auf einem schonenden, landschaftlich hochwertigen Abschluss der bestehenden Stadtstrukturen. Die gesamte Halbinsel, an deren Kontaktpunkt mit dem Insel-"Festland" eine Autobahnanschlussstelle liegt, sollte daher ebenfalls mit einem Einfamilienhausquartier bebaut werden. |
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Die Kolibir-Halbinsel wächst in die Höhe... Von einem Einbahnstraßenring erschlossen wurde die Kolibir-Halbinsel bereits seit längerer Zeit. Dieser wurde jetzt allerdings um einen zusätzlichen Halbring erweitert und weitere Baufelder mit der Möglichkeit einer hohen Verdichtung wurden ausgewiesen. Dort entstanden innerhalb kürzester Zeit mehrere Wohnhochhäuser. Aufgrund der attraktiven Lage am Wasser können die Appartements größtenteils hochpreisig vermietet werden. Aufgrund der unerwartet raschen Entwicklung wurde die U-Bahn in das Quartier verlängert. |
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Das südliche Gleisvorfeld des Hauptbahnhofes... Obwohl Teile des Viertels im Süden des Hauptbahnhofes bereits relativ eng bebaut waren, mussten die Gleise in drei Richtungen ausgefädelt werden. Dazu mussten verschiedene Überwerfungsbauwerke errichtet werden. Hinzu kommen die Gleise einer Tramlinie, die hier auf einer Hochtrasse geführt werden. Das dazwischen befindliche Wohngebiet zeigt sicher daher weniger attraktiv. |
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Im Uferbereich der Insel wird die Bebauung weniger dicht... Zum Ufer der Insel hin wird die Bebauung bewusst weniger dicht und flacher. Einer Zone mittlerer Dichte folgt, durch eine viel befahrene Allee getrennt, ein Einfamilienhausgebiet. Um die Lärmbelastung in den Wohngebieten zu minimieren wurde die Allee auf beiden Seiten mit Lärmschutzwänden versehen. Durch die abgestufte Höhe der Bebauung erhält ein Maximum an Wohnungen direkten Wasserblick. |
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von Jens Bossen |

