Navigation: Die Stadtwelten > Planung > Stadtforschung > Projektgruppenplanung
Eine Projektgruppe im Dezernat
IM FORUM DISKUTIEREN
|
Das Ziel des Prozesses: Es wird angenommen, dass bereits diverse Konzeptansätze von verschiedenen Seiten zum Umgang mit der Konversionsfläche existieren. Da dieses Projekt für die Stadt einen besonderen Stellenwert innehat, soll der Planungsvorgang nun mit Hilfe einer eigens zu bildenden Projektgruppe wesentlich beschleunigt werden. Daher wird es für sinnvoll erachtet die geplante Konversion mit Hilfe der Projektgruppe bereits möglichst detailscharf
auszuformulieren. Ein städtebaulicher Wettbewerb könnte anschließend ausgelobt werden. Die Projektgruppe könnte dazu dienen, diesen Wettbewerb vorzubereiten und durchzuführen. Da in der Projektgruppe viele Kompetenzen zusammenfließen, wären sie in der Lage sehr genaue Vorgaben für die zukünftigen Nutzungen zu geben. Ebenso vorstellbar ist es, dass es nicht mehr dazu kommen muss einen Wettbewerb durchzuführen, da bereits bestehende Konzeptansätze durchaus zu sehr akzeptablen Lösungen führen könnten. Auch diese Möglichkeit, die sehr viel Zeit einsparen würde, soll von der Gruppe genau geprüft werden. |
|
|---|---|
|
Zusammensetzung der Projektgruppe: An der Planung zu beteiligen sind insgesamt sechs verschiedene Ämter innerhalb des Dezernates für Stadtentwicklung und Umwelt: Die Ämter für Stadtplanung, Bauordnung, Liegenschaften, Verkehr, sowie für Grünflächen und Umwelt. Zur Vorbereitung des Prozesses wird das Amt für Liegenschaften benötigt, da es von grundlegender Wichtigkeit ist, die Besitzverhältnisse auf den zu beplanenden Flächen zu klären, bevor eine neue Planung dafür angegangen werden könnte. |
|
|
Vorgang der Projektgruppenbildung: Die Auswahl der Mitglieder der Projektgruppe wird vom Dezernenten vorbereitet. Hier wird die grundlegende Entscheidung getroffen, welches Ziel das Projekt verfolgt und wer daran beteiligt wird. In Besprechungen werden nun die Leiter der verschiedenen Ämter in Kenntnis gesetzt, wer sich in welcher Form am Prozess beteiligen soll. Alle weiteren wichtigen Informationen werden ebenfalls an dieser Stelle den Amtsleitern vorgestellt. |
|
|
Vorgehensweise während der Projektphase: In Diskussionsrunden sollen die Mitarbeiter des Projektes ein Konzept für den weiteren Umgang mit der ehemaligen Industriefläche ausarbeiten. Die Projektgruppe soll sich dabei nicht lediglich auf die Vorbereitung eines städtebaulichen Wettbewerbs beschränken, sondern möglichst selber kreativ tätig werden. Jeder soll dabei sein spezielles Fachwissen einbringen. Unter Leitung eines von Termin zu Termin wechselnden Moderators soll auf demokratischer Basis ein Planungsprozess vollzogen werden. |
|
|
Abbildungsnachweis:
|
von Jens Bossen |