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Ein feiner Zug für die Region Lübeck

Liniennetz

Tpographisches Liniennetz

Um eine sinnvolle Verknüpfung der Streckenäste zu einem Liniennetz zu ermöglichen, wurden verschiedene Kriterien angewendet. Zunächst ist aufgrund der Trassenführung im Innenstadtbereich eine Verknüpfung der Linien, die von Westen auf den Hauptbahnhof zuführen, mit denen notwendig, die aus östlichen Richtungen auf die Altstadt treffen. Als zweites, sehr entscheidendes Kriterium wurde auf die Anforderungen der einzelnen Streckenäste an das zu verwendende Fahrzeug (Wechsel- und Gleichstrom- bzw. Diesel-betrieb) Rücksicht genommen. Darüber hinaus wurde eine Bündelung der Linien ent-sprechend ihrer Taktung vorgenommen. Zu guter Letzt wurde versucht die Linienführung entsprechend der zu erwartenden Nachfrage zu gestalten, um möglichst wenige Umsteigevor-gänge im Netz zu benötigen

Schematisches Liniennetz (Netzplan)

Auch die Nummerierung der Linien wurde besonderen Kriterien unterworfen, die eine rein willkürliche Benennung verhindern und das Netz für den Nutzer übersichtlicher und leichter verständlich machen sollten:

  • Verlauf der Linien nach groben Himmelsrichtungen
  • Räumliche Ausdehnung innerhalb der Region

Linie 1: Ravensbusch - Strecknitz / St. Hubertus

Die Verknüpfung der Streckenäste bot sich an, da ausschließlich Stadtbahninfrastruktur genutzt wird und sich somit auf dieser Linie keinerlei besondere Anforderungen an die Stadtbahnfahrzeuge ergeben.

Linie 2: Oberbüssauer Weg - Eichholz

Die Linie 2 ergibt sich zum einen aus ihrem eindeutigen Verlauf in Ost-West-Richtung und zum anderen insbesondere aus der ausnahmslosen Nutzung neu zu errichtender Infrastrukturen im gesamten Linienverlauf. Auch auf dieser Linie werden entsprechend keine besonderen Anforderungen an ein Fahrzeug gestellt.

Linie 3: Travemünde, Strandbahnhof - Fahlenkampsweg

Da auf dem Streckenast in Richtung Hüxtertor / Mühlentor eine solch große Nachfrage zu erwarten ist, dass hier Ergänzungsverkehre dringend benötigt werden, wurde entschieden den Travemünder Ast so zu verknüpfen, dass Parallelverkehre bis zum Fahlenkampsweg entstehen, wo die Linie gebrochen wird

Linie 4: CITTI-Park - Schlutup

Die Verknüpfung der Streckenäste zu den Linien 4 und 6 musste aufgrund ihres überwiegend parallelen Verlaufs auf derselben Trasse gemeinsam betrachtet werden. Es war im vorliegenden Fall geboten die vergleichsweise kurzen Streckenäste zwischen Wesloer Brücke und Schlutup bzw. Wesloer Brücke und Eichholz auf der Trasse bis zum Hauptbahnhof zu einem gemeinsamen, dichten Taktschema zu ergänzen

Linie 5: Eutin - Ratzeburg, Demolierung

Die Verknüpfung dieser Streckenäste war zwingend geboten, da sowohl im südlichen Bereich der Linie bis Ratzeburg als auch im Norden zwischen Bad Schwartau und Eutin nicht elektrifizierte Trassen der Deutschen Bahn mitgenutzt werden. Auf beiden Streckenab-schnitten waren also dieselben Anforderungen an die Stadtbahn-fahrzeuge (Dieselbetrieb!) zu berücksichtigen.

Linie 6: CITTI-Park - Eichholz

Siehe unter Linie 4.

Linie 7: Neustadt (Holstein) - Hochschulstadtteil

Diese Linie ergibt sich aus der durch die Anforderungen an die Fahrzeuge erzwungenen Führung der Linie 5 von Eutin nach Ratzeburg. Die Linien 5 und 7 sollen sich im städtebaulich verdichteten Bereich zwischen Bad Schwartau und dem Hochschulstadtteil zu einem angemessenen Takt ergänzen.

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