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Der Stadtwelten Planungsdiskurs
IM FORUM DISKUTIEREN
Themen 2010:
• "Das Recht auf Stadt"
• IKEA auf dem Weg nach Altona - Chronik
• Liberalisierung der Landesplanung - Abschaffung der Raumordnung?
• Streit um die Kattenturmer Heerstraße
• Elbphilharmonie - Chronik eines Prestigeprojektes
• Bürgerentscheid um die Zukunft des Flughafens Blankensee
• Nahverkehrsplanungen Stadtbahn, S4 und U4-Verlängerung
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Planungsdiskurs / Hamburg Einführung: In Hamburg sind verschiedene Projekte des ÖPNV in der aktuellen Diskussion. Hierzu gehören die Stadtbahn-Planungen ebenso wie die Verlängerung der U-Bahn-Linie 4 und Überlegungen zu einer neuen S-Bahn-Linie S4. Die Stadtwelten wollen diese Erwägungen hier einmal vorstellen und bewerten. > nach oben < |
Straßenbahn der BSAG am Hamburger Jungfernstieg Links zum Thema: |
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Planungsdiskurs / Lübeck Vorgeschichte: Nachdem sich ein ausländischer Investor aufgrund mangelnder Rendite aus der Führung des Flughafens Blankensee im Süden Lübecks zurückgezogen hatte, musste eine Entscheidung erfolgen, was mit dem Flughafen in Zukunft geschehen wird. Zumal bei einem weiterem Betrieb ein Ausbau notwendig erschien (auch von Ryan Air, der wichtigsten Fluggesellschaft, die den Lübecker Airport ansteuert, wurden derartige Forderungen laut). Aufgrund der klammen Haushaltslage der Hansestadt und der Nähe zum internationalen Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel wurde im Novermber 2009 durch eine rot-rot-grüne Mehrheit in der Bürgerschaft die Schließung Blankensees beschlossen. Ein Bürgerbegehren zum Erhalt des Airports führte schließlich zu einem Bürgerentscheid, der am Sonntag, den 26. April die Lübecker zu den Wahlurnen rief. > nach oben < |
Links zum Thema: |
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Planungsdiskurs / Hamburg Juni 2003: Das Projekt Elbphilharmonie, entwickelt von den Basler Architekten Herzog & de Meuron, wird in der Öffentlichkeit vorgestellt. Es umfasst eine Bruttogeschossfläche von 84.000m² und soll mit spektakulärer Architektur auf dem Kaispeicher A in der HafenCity realisiert werden. Die Kosten für das Projekt wurden zu dieser Zeit auf ca. 150 Mio. Euro geschätzt.
Nun wurde ein teilweiser Baustopp verhängt. Denn zumindest die Arbeiten am Kaispeicher A müssen ruhen, bis das Problem mit dem Bauschlamm gelöst ist. Links zum Thema:
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Planungsdiskurs / Bremen Die Geschichte eines Streites: Die Kattenturmer Heerstraße ist eine wichtige Ausfallstraße im Bremen Südosten in Richtung Stuhr und Weyhe (überwiegen zweistreifig ausgebaut), die seit September 2009 für den LKW-Verkehr gesperrt ist. Insbesondere Stuhr, das unmittelbar an der Stadtgrenze zu Bremen ein überregional bedeutendes Factory-Outlet-Center besitzt, erwog bereits früh rechtliche Schritte. Firmen reichten schließlich Klage beim Verwaltungsgericht ein. Während die Sperrung für die Anwohner der Kattenturmer Heerstraße ein Segen ist, griff um Weihnachten sogar der niedersächsische Ministerpräsident Wulff in den Streit ein und forderte eine Aufhebung der Sperrung. Links zum Thema:
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Planungsdiskurs / Schleswig-Holstein Neuer Landesentwicklungsplan für Schleswig-Holstein: Mit einem unvergleichlichen Liberlisierungskurs in der Landesplanung schockte die schwarz-gelbe Koalition am Donnerstag, den 11.03.2010, Städte und Planer in Norddeutschland als sie ihren Entwurf des neuen Landesentwicklungsplans (LEP) vorstellte. Vorgaben werden gelockert oder gestrichen, Kommunen bekommen nahezu freie Hand bei der Ausweisung von Bauland (Wegfall der prozentualen Grenzen im Wohnungsneubau). Die Koalition sieht hierin eine Stärkung des ländlichen Raumes und eine Attraktivitätssteigerung für Investitionen im klammen, nördlichsten Bundesland. Links zum Thema: > nach oben < |
Nutznießer des Liberalisierungskur-ses? - Ländlicher Ort in Ostholstein
Gewerbe nur noch vor den Toren der Städte?
Künstliche Innenstädte in der Provinz? |
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Planungsdiskurs / Hamburg: 09.06.2010: Eine für den Abriss des Frappant-Gebäudes noch benötigte Zustimmung ist nun erteilt worden. Lange hatte dieser Investor im Nachbargebäude "Forum Altona" die notwendige Zustimmung zum IKEA verweigert. Zudem wird der Möbelriese aus Schweden auch den Tunnel unter der Max-Brauer-Allee übernehmen, der direkt vom Altonaer Bahnhof in die Große Bergstraße und damit zum IKEA-Neubau führt, und dort größtenteils die Hausrechte übernehmen. > nach oben < |
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Planungsdiskurs / Hamburg: Stadtentwicklung und Gentrifizierung: Die Gentrifzierung, wie sie sich heute in vielen Städten zeigt ist zurückzuführen auf die Theorien eines kanadischen Wissenschaftlers. Entsprechend der Theorien, der sich einige Städte annahmen, standen diese fortan nicht mehr vordergründig im Konkurrenzkampf um Arbeitsplätze und Unternehmen. Das Ziel war es nun vielmehr möglichst viele kreative Köpfe in die Stadt zu locken, der Begriff der "kreativen Klasse" wurde geprägt. Da die "kreative Klasse" ein kreatives Umfeld benötigt, wurde in machen Städten, darunter auch besonders stark in Hamburg, die intensive Aufwertung von Altbauvierteln betrieben, was zum einen ein anprechendes Umfeld für die umworbenen, kreativen Köpfe versprach, zum anderen aber auch alteingessene Bewohner durch höhere Mieten vertrieb.
Aktionsbündnis "Recht auf Stadt": Als Reaktion auf die in Hamburg in vielen Stadtvierteln spürbaren Prozesse, hat sich ein Aktionsbündnis formiert. Das Bündnis "Recht auf Stadt" sorgt überall dort für organisierten Protest wo die Stadtentwicklung ihrer Meinung nach einmal mehr fehlgeleitet sind. Entstanden ist es vor allem im Rahmen der Diskussionen um das Gängeviertel (Die Stadtwelten berichteten) und das Frappant-Gebäude in Altona (Die Stadtwelten berichteten ebenfalls), die Initiatoren setzen sich inzwischen allerdings auch anderswo ein (bspw. gegen die Ferwärmeleitung vom Kohlekraftwerk Moorburg durch Altona). Neben dem neu gegründeten Aktionsbündnis gibt es in Hamburg einige weitere Organisationen, die gegen die Gentrifizierung (teils durchaus berechtigt, teils sind die befürchteten Entwicklungen doch äußerst fraglich...) ankämpfen wollen. Interessante Links zum Thema gibt es rechts. > nach oben < |
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