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Der Stadtwelten Planungsdiskurs
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Themen 2009:
• Diskussion um Gemeinschaftsstraßen
• Was wird aus dem Gängeviertel?
• IKEA auf dem Weg nach Altona
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Planungsdiskurs / Hamburg: Worum es geht: IKEA-Deutschland hat Mitte des Jahres das Frappant-Gebäude an der Großen Bergstraße in Hamburg-Altona gekauft. Das ehemalige Bezirkszentrum leidet seit längerem an Leerständen, Kundenmangel und Attratkivitätsverlusten. Das Frappant-Gebäude aus den 70er-Jahren ist einer dieser Leerstände, der die Attraktivität des Standortes enorm belastet.
Bewertung der Lage: Der IKEA wird wohl kommen. Allerdings ist aus stadtentwicklungspolitischer und stadtgestalterischer Sicht Vorsicht geboten. Die Kontra-Argumente wiegen zum Teil schwer. Andererseits muss man wiederum sagen, dass die Integration von Möbelhäusern an innerstädtischen Standorten auch an anderer Stelle funktioniert hat (siehe bspw. den Beitrag zu Wien auf den Stadtwelten). Eine Ansiedlung ist nach Meinung des Autors vertretbar, wenn 1. die Gestaltung der Fassaden eng mit dem Bezirk abgestimmt und nicht in knallig gelb-blau ausgeführt wird; 2. die Verringerung der Gesamtverkaufsfläche akzeptiert wird; 3. Die Möbel- zugunsten der Randsortimente eingeschränkt werden um PKW-Verkehre zu vermindern; 4. ein schlüssiges Verkehrskonzept vorgelegt wird und 5. Die Gestaltung und Pflege der angrenzenden öffentlichen Freiräume vom Investor übernommen werden. > nach oben < |
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Planungsdiskurs / Hamburg: Das Gängeviertel: An der Caffamachereihe / Ecke Valentinskamp in der Hamburger Neustadt liegt ein etwa 5.000 m² großes Areal, mit mehreren weitgehend im Originalzustand befindlichen Altbauten. Die sind die Reste eines großen Gängeviertels, das sich einst vom Hafen bis weit in die Innenstadt erstreckte und aufgrund der hygienischen Zustände weitestgehend abgerissen wurde. Das verbliebene Areal wurde von einem holländischen Investor gekauft (wobei das noch nicht entgültig geklärt ist) und soll umgestaltet werden. Seit dem 22.08.2009 werden die Gebäude von einer Gruppe Künstlern besetzt, die eine Umgestaltung der zum großen Teil denkmalgeschützten Gebäudesubstanz verhindern wollen. > nach oben < |
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Planungsdiskurs / Hamburg: Shared Space?!: In sogenannten Gemeinschaftsstraßen wird der Verkehrsraum von allen Verkehrsteilnehmen gleichberechtigt genutzt und nicht durch Verkehrzeichen, Lichtsignalanlagen oder Fahrbahnmarkierungen geregelt. Hierduch soll der öffentliche Straßenraum lebenswerter und sicherer werden. Das Konzept wurde in den 1990ern entwickelt und wird heute an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt angewandt. > nach oben < |
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