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Stadtportrait Wien (Österreich)
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Einwohnerzahl: ca. 1.7 Mio. Fläche: 415 km² Einwohnerdichte: 4.050 EW ⁄ km² Verwaltung: 23 Stadtbezirke Lage: Die Stadt entstand am Kreuzungspunkt alter Handelswege zwischen West und Ost (Donau) und der Bernsteinstraße. Wien liegt an den nord-östlichen Ausläufern der Alpen und somit im Osten der Bundesrepublik Österreich. |
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Politik: Wien ist die Hauptstadt und Sitz der Regierung der Bundesrepublik Österreich. Regierender Bürgermeister ist Michael Häupl (SPÖ). Die nächsten Wahlen in Wien werden voraussichtlich im Jahr 2010 stattfinden. Verkehrssystem: Die Hauptverkehrsstraßen der Stadt verlaufen historisch bedingt radial, sternförmig von der Inneren Stadt ausgehend und tragen dabei noch häufig den Namen ihres Fernziels (bspw. Prager Straß). Der öffentliche Nahverkehr ist in Wien hervorragend ausgebaut: Neben einem sehr dichten Tramnetz verkehren unzählige Omnibuslinien, S-Bahnen und inzwischen auch fünf U-Bahn-Linien in Wien. Die großen Fernbahnhöfe sind, ebenfalls historisch bedingt, zumeist Kopfbahnhöfe: Westbahnhof (mehr Infos zum Westbahnhof), Südbahnhof, Kaiser-Franz-Josefs-Bahnhof. Dieser Situation soll durch die Errichtung eines neuen Hauptbahnhofes mit Durchgangsverkehr abgeholfen werden. |
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Wichtigste Sehenswürdigkeiten: Stephansdom, Prater, Schloss Schönbrunn, Naschmarkt, Uno-City, Ringstraßenzone Abriss der Stadtgeschichte: Unter dem Namen Vindobona war Wien bereits zur Römerzeit besiedelt. In der der Epoche der Habsburger war Wien die Hauptstadt des Vielvölkerstaats Ungarn-Österreich und erlebte eine Glanzzeit. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde Wien zweimal von den Türken belagert, was zur Errichtung starker Befestigungsanlagen führte (Stadtbefestigung und Linienwall um die Vorstädte). Die Schleifung der Befestigungsanlagen ab 1858 mündete im ersten großen Stadtentwicklungskonzept der Stadt Wien und die berühmte Ringstraße entstand (mehr Infos zur Ringstraße). Durch den Eisernen Vorhang verlor Wien sein Hinterland, wodurch der Handel stark eingeschränkt wurde. Seit dem Fall der Mauer blüht die Stadt nun, von ihrer Lage profitierend, wieder auf. |
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Gegenüber dem Wiener Rathaus erhebt sich das prächtige Hoftheater. Einstmals Stadtpalais des Kaisers dient es heute den schönen Künsten. Häufiges Bild am Hoftheater sind die Pferdekutschen - "Fiaker". |
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Die Karlskirche liegt unmittelbar an der Ringzone, von der Inneren Stadt aus gesehen südlich. Durch die Minarett-artigen Türme und den mächtigen Kuppelbau mutet die Kirche fast ein bisschen arabisch an, ist dennoch eine christliche Kirche. Über den Karlsplatz ist die Kirche direkt mit der Innenstadt und der Staatsoper verbunden. |
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Das Schloss Belvedere lieg süd-östlich der Inneren Stadt auf der Grenze zwischen den Bezirken Landstraße und Wieden. Es ist ein gutes Beispiel für die barocken Prachtbauten, die man allerorts in Wien finden kann. Trotz der zentralen Lage werden noch heute die prachtvollen barocken Gärten gepflegt und im ursprünglichen Zustand bewahrt. |
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Der Wiener Stadtpark ist im Zuge des Ringstraßenbaus entstanden. Allerdings schränkt die barocke Gestaltung die Nutzbarkeit relativ stark ein. Der Wien-Fluss ist in diesem Bereich nicht mehr als ein einbetonierter Kanal. |
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Neben der Fülle an öffentlichen Prachtbauten entstanden im Zuge der Ringzonengestaltung auch Privathäuser, die heute vornehmlich als Hotels oder Büros genutzt werden. Auch sie weisen eine prachtvolle Architektur auf. |
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Der Millennium-Tower ist das höchste Gebäude Österreichs. Direkt an der Donau, in Brigittenau, gelegen gehört der 202 m hohe Turm inzwischen fest zum Panorama der Stadt. Neben umfangreichen Büroflächen beherbergt der Millennium-Tower ein Einkaufszentrum und ein Multiplex-Kino. Die Gesamtnutzfläche in den 50 Geschossen beträgt 47.200 m². |
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Das städtebauliche Ensemble der Uno-City, offiziell Vienna International Center, wurde von 1973 bis 1976 errichtet und beherbergt heute wichtige Einrichtungen der United Nations. Die wohl bekannteste Einrichtung darunter ist wohl die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO). Heute bildet das Vienna International Center das Zentrum der später entstandenen Donau-City im 22. Stadtbezirk Donaustadt zwischen Alter und Neuer Donau. |
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Das Haas-Haus liegt in der Inneren Stadt, unmittelbar gegenüber dem Staphansdom. Nicht nur zu seiner Eröffnung 1990 sorgte das von Architekt Hans Hollein entworfene Gebäude für kontroverse Debatten, steht es doch im krassen Gegensatz zur umgebenden Bebauung und zum Wiener Wahrzeichen - dem Stephansdom. Auch heute noch wirkt das Gebäude wie ein Fremdkörper in der Wiener City. |
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Zwischen den stark befahrenen Verkehrskorridoren des Wiener Gürtels (entstanden im Bereich des ehemaligen Linienwalls) wurde 2003 die Hauptbücherei der Stadt Wien eröffnet. Im Zuge des Neubaus wurde der Urba-Loritz-Platz mit einer charakteristischen Segelplane überspannt, die an diesem Verkehrsknotenpunkt (vier Straßenbahn- und eine Buslinie, sowie die U6 an der Station Burggasse/ Stadthalle) einen urbanen Raum schafft. Den neu geschaffenen Stadtraum prägt die große Freistiege der Bücherei, von der das nebenstehende Foto aufgenommen wurde. |
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Ebenfalls ein Verkehrsknotenpunkt (auf drei Ebenen) ist das Schottentor, mit zwei Wendeschleifen. Ebenerdig verkehren hier die Autobuslinie 1A durch die Innere Stadt zum Stubentor, sowie die Straßenbahnlinien 1 (zwischen Stefan-Fadinger-Platz und Prater Hauptallee), D (zwischen Südbahnhof und Beethovengang), 43 und 44 (nach Neuwaldegg bzw. Dornbach). In der Minus-Eins-Ebene wenden die Linien 37, 38, 40, 41 und 42 und fahren ab in Richtung der nord-östlichen Stadtteile Währing und Döbling. Während die Linie U2, auf ihrer Strecke zwischen Karlsplatz und Stadion, noch darunter, also in der Minus-Zwei-Ebene, verkehrt. |
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Das Foto zeigt ein Hochbahn-Viaduckt der Linie U6 (ehemalige Stadtbahnstrecke) zwischen Gumpendorfer Straße und Längenfeldgasse (Verknüpfungspunkt mit der U4). Hier, zwischen den Stadtbezirken Magarethen und Meidling, verlaufen zudem der Gürtel und der Wien-Fluss, woraus ein schwieriger, raumgreifender Verkehrsknotenpunkt entsteht. |
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Die Mariahilfer Straße ist neben der Inneren Stadt die beliebteste Einkaufsstraße der Stadt. Im Stadtbezirk Mariahilf bildet sie die Verbindung zwischen dem Westbahnhof und der Inneren Stadt, war allerdings nie als eine solche Bahnhofstraße geplant worden, sondern bereits vor dem Bahnhof da. |
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Apropos Einzelhandel: In Wien schafft man es sogar Möbelhäuser an integrierten Standorten anzusiedeln. Dieses Großmöbelhaus ist nur 200 m von der U-Bahn-Station Burggasse/ Stadthalle (U6) entfernt. |
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Diese, leicht überdimensionierte Fußgängerbrücke verbindet die Station Spittelau (U6 / S-Bahn) mit den Stadtvierteln nördlich des Donau-Kanals. Die Nutzung lässt allerdings im Großen und Ganzen zu wünschen übrig. |
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Der im Stadtbezirk Döbling gelegene Karl-Marx-Hof ist mit einer Länge von etwa 1100 m der längste zusamman hängende Wohnungsbau der Welt. Der Wiener Gemeindebau entstand 1927-1930 im sozialdemokratischen Wohnbauprogramm und erlangte während des Februaraufstandes von 1934 Berühmtheit, als sich aufständische Arbeiter gegen den austrofaschistischen Staat hier verschanzten. |
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Vom Wahrzeichen Wiens, dem Stephansdom, hat meinen einen atemberaubenden Blick über die alte Kaiserstadt. Ein Aufstieg lohnt sich also auf jeden Fall. Für einen Panoramablick über die Stadt lohnt sich zudem auch ein Ausflug auf den Kahlenberg. Busverbindungen zu den Gipfellokalen gibt es ab Heiligenstadt (U4 und S-Bahn). |
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von Jens Bossen |

