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Stadtportrait Split (Kroatien)
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Einwohnerzahl: ca. 222.000 Fläche: 79,3 km² Einwohnerdichte: 2.792 EW ⁄ km² Verwaltung: 11 Stadtbezirke Lage: Split liegt auf der Marjan-Halbinsel an der kroatischen Adriaküste. Zum Landesinneren wird Split von drei Gebirgsmassiven eingeschlossen (Mosor im Norden, Kozjak im Nordosten und Perun im Osten). Vor der Küste Split liegen mehrere Inseln (Braċ, Hvar und Šolta). |
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Politik: Split wird als zweitgrößte Stadt Kroatiens häufig als Hauptstadt Dalmatiens bezeichnet, besitzt aber keine derartige offizielle Funktion. Split ist dagegen offiziell Verwaltungssitz der Gespanschaft Split-Dalmatien (Splitsko-dalmatinska županija). Bürgermeister ist der parteiunabhängige Željko Kerum. Verkehrssystem: Split verfügt über kein Schnell- oder Straßen-bahnnetz. Der ÖPNV wird ausschließlich mit Bussen bedient, wobei es sich meist um moderne Gelenkbusse handelt. |
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Wichtigste Sehenswürdigkeiten: Diokletianspalast, Kathedrale Sveti Duje, Podrumi, Peristil, Uferpromenade Riva, Poljud-Stadion, Berg Marjan, Markt Stari Pazar Abriss der Stadtgeschichte: Split war ursprüngliche eine Adria-Kolonie der Griechen - Aspalathos. Das heutige Split entstand aus dem Diokletianspalast (um 300 n. Chr., er bildet heute die Altstadt Splits) heraus. Nachdem der Palast bereits lange verlassen war, siedelten sich in seinen Mauern die ersten Bewohner Splits an. |
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Die Altstadt Splits, die in erster Linie durch den Diokletianspalast gebildet wird, wird als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt und ist Hauptanziehungspunkt für Touristen. Insbesondere das Forum (Peristil), die angrenzende Kathedrale Sveti Duje sowie die Kellergewölbe des Palastes (Podrumi) sind sehr sehenswert. Die Gassen sind schmal und verwinkelt und dementsprechend ausschließlich Fußgängern vorbehalten. Die Altstadtgassen laden auf jeden Fall auf einen ausgedehnten Bummel ein - insbesondere im Sommer spenden die alten Gemäuer angenehmen Schatten und Kühle. Allerdings sind sie sehr voll und überlaufen. |
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Am südlichen Abschnitt der Stadtmauer, unweit des Forums, findet jeden Tag ein bunter Markt statt. Hier werden neben Obst, Gemüse, Wurst und Käse auch viele andere Köstlichkeiten sowie Kleidung und Mitbringsel angeboten. Dabei muss man auf die Preise, die für Touristen gerne auch mal etwas höher ausfallen, allerdings genau Acht geben. |
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Die massiven Stadttore, aus meterdicken Mauern errichtet, öffnen sich in alle vier Himmelsrichtungen aus dem Diokletianspalast. Dabei sind nicht alle so gut erhalten wie dieses, dass sich Richtung Norden zur Straße Nodilova richtet. Gegenüber dem Stadttor befindet sich die Galerija Umjetnina, eine lohnende Kunstsammlung. |
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Im westlichen, mittelalterlichen Teil der Altstadt öffnet sich der Narodni trg (Platz des Volkes) zwischen den engen Gassen. Obwohl der Platz nicht wirklich weitläufig ist, wirkt er, aus den Gassen kommend, größer als er ist. Auf dem Platz wird mittelalterliches Handwerk vorgeführt. Die Produkte können auch erstanden werden. |
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Auf dem Narodni trg gibt außerdem es an der Nordseite einige nette Cafes, die allerdings aufgrund der Touristenströme (jeden Stadtführung passiert den Narodni trg) meist sehr voll sind. Die Fassaden der umstehenden Gebäude sind zum Teil prachtvoll gestaltet, jedoch nicht immer saniert. Die Pflasterung des Platzes besteht aus Marmor und gibt dem Narodni trg ein edles Ambiente. |
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Neben dem sehenswerten Altbestand im Zentrum Split, findet man etwas abseits der Wege auch noch Überbleibsel heruntergekommene Altbauten, wie auf dem nebenstehenden Foto. Dies bedeuten jedoch bei weitem nicht, dass diese Viertel nicht ebenfalls einen Besuch lohnen. In schmalen Gassen und Hinterhöfen bieten verschiedene Bäume und die Mauern angenehm kühlen Schatten. Zudem lernt man hier für Kroatien ebenfalls typische Wohn- und Lebensformen kennen, die sich in kleineren Städten und im Landesinneren vermehrt finden lassen. |
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An der Galerija Umjetnina (Galerie der schönen Künste, nördlich des Diokletianspalastes erstreckt sich eine schattige Grünfläche, die eine angenehme Abwechslung zu den engen Gassen der Altstadt darstellt. Der Park ist zu vielen Tageszeiten vor allem von jungem Publikum belebt. Eine Vielzahl unterschiedlicher Baumarten bildet ver-schiedenartige Freiräume heraus, die dem Park eine besondere Aufenthaltsqualität verleihen. |
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Das Stadion Poljud, Heimstätte von Hajduk Split, liegt ganz im Wester der Halbinseln, fast an der Küste. Ursprünglich fasste das Stadion 55.000 Menschen, heute passen nur noch knapp 35.000 Zuschauer hinein, da auf Stehplätze seit einiger Zeit gänzlich verzichtet wird. Der Innenraum des 1979 errichteten Stadions ist oval und enthält eine Laufbahn, weshalb hier häufig auch Leichtathletik-Events stattfinden. Um das Stadion herum findet sich eine breite Asphalt-Fläche, auf der oft Fahrschulen anzutreffen sind. Mal schön Gas geben macht hier aber auch Spaß... |
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Während der Kern der Altstadt Splits ausschließlich historisch bebaut ist, finden sich am Rand des Gassengewirrs auch neuer Gebäude, deren Fassaden nicht selten viele Glasflächen enthalten. Wir hier finden sich hier nette Bars und Cafes, die angenehmere Preise bieten, als die wenigen, zumeist völlig überlaufenen, Cafes im Kern der Altstadt. |
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Ebenfalls am Rande der Altstadt gelegen ist die Oper der Stadt. Ein prachtvoller Bau in leuchtendem gelb, der durchaus an die Oper bspw. in Budapest zu erinnern weiß. Vor der Oper breitet sich ein weiter, fast gänzlich asphaltierter Platz aus, von dem nicht allzu viel Scharm ausgestrahlt wird. |
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An einem Breiten Boulevard im Zentrum, der glücklicherweise auch autofrei gehalten ist, findet sich der Fischmarkt. Hier herrscht an den Vormittagen reges treiben, wenn viele der lokalen Fischerfamilien und Händler ihren neusten Fang anpreise. Viel Flair strahlt der Ort aber auch außerhalb der Marktzeiten aus. Auf dem Boulevard (Marmontova) lässt es sich herrlich flanieren (das Eis - Höhe Fischmarkt - ist ein echter Geheimtipp). |
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Die Riva ist eine breite Uferpromenade zwischen dem Diokletianspalast und dem Hafenbecken. Auf der Stadtseite bieten unzählige Restaurants und Cafes ihre Speisen und Getränke an. Von Touristen stark frequentiert, ist die Promenade ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt. Auch deshalb wurde die Riva im Jahr 2007 für umgerechnet etwa 8 Mio. Euro saniert und umgestaltet. |
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Aufgrund ihrer Lage auf einer Halbinsel wird die Stadt nur aus einer Richtung frequentiert. Deshalb gibt es zwei sehr gut ausgebaute Verkehrsachsen auf die Halbinseln hinauf. Die Domovinskog rata (recht im Bild) ist sechsstreifig ausgebaut und selten so leer wie auf dem Foto. Zu den Hauptverkehrszeiten staut sich der Verkehr hier sehr oft, genauso wie auf den weiteren Ausfallstraßen (insbsondere Richtung Norden zum Flughafen). Hier wird allerdings bereits an einer Schnellstraße gebaut. |
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Weite Teile der Stadtfläche sind allerdings durch klare städtebauliche Konzepte geprägt, die der Stadt an vielen Ecken ein unschönes Gesicht verliehen haben. So finden sich insbesondere entlang der Hauptverkehrsstraßen unschöne Wohnblocks, die zumeist als Punkthochhäuser ausgeführt wurden. Hier wurden in erster Linie die planerischen Konzepte "Urbanität durch Dichte" und "Autogerechte Stadt" verwirklicht. |
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von Jens Bossen |