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Stadtportrait Ringkøbing (Dänemark)
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Einwohnerzahl: ca. 9.800 Fläche: 1.490 km² (gesamte Kommune) Einwohnerdichte: 40 EW ⁄ km² (gesamte Kommune) Verwaltung: Die Kleinstadt ist Verwaltungssitz der dänischen Amtskommune Ringkøbing-Skjern. Lage: Ringkøbing liegt in der Region Midtjylland am gleichnahmigen Fjord, der nur durch eine schmale Landzunge von der Nordsee getrennt wird. Die Lage macht die Kommune zu einem beliebten Urlaubsziel. |
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Politik: Die Kleinstadt ist Verwaltungssitz einer Amtskommune und besitzt keine darüber hinausgehenden politischen Funktionen. Verkehrssystem: Die charmante Kleinstadt wird von der Hauptstraße 15, 16 und 28 tangiert, die eine gute Anbindung an Holstebro, Videbæk und Skjern sowie Esbjerg bieten. Zudem verläft die Regionalbahnstrecke zwischen Esbjerg und Holstebro durch Ringkøbing und besitzt hier einen Bahnhof. |
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Wichtigste Sehenswürdigkeiten: Ringkøbing Kirke, Havn, Den fede dame (Statue im Hafen), der Ringköbing-Fjord, Megalithengrab in Ølstrup (10km östlich der Stadt). Abriss der Stadtgeschichte: Es gilt als erwiesen, dass Ringkøbing im 13. Jahrhundert entstanden ist und lange der wichtigste dänische Nordseehafen war (der Limfjord war noch nicht mit der Nordsee verbunden). Die Stadt verlor an Bedeutung, als die Öffnung des Fjords zur Nordsee immer weiter südwärts wanderte (um das 17. Jahrhundert). Der Hafen gewann seine ursprüngliche Bedeutung auch durch die Schaffung des Hvide-Sande-Kanals, der die Verbindung zwischen Fjord und Nordsee wiederherstellte (1931), nicht zurück. Im zweiten Weltkrieg wurde die Stadt und die angrenzende Küste von den Deutschen stark befestigt um eine Landung der Alliierten zu vermeiden. |
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Wenn man dieses Gebäude sieht, in dessen Erdgeschoss sich ein Aldi-Markt befindet, fragt man sich schon, weshalb in Deutschland hochverdichtete Stadträume mit Filialen im Landhausstil bestückt werden. Die Discounter sollten in ihrer derzeitigen Form an weiteren innerstädtischen Projekten gehindert werden. |
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Diese niedlich verzierte Gebäude an der Torvetgade ist in ein Bekleidungsgeschäft umgestaltet worden. |
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Niedrig ducken sich die ein- bis zwei-geschossigen Gebäude im Stadtzentrum und schmiegen sich eng aneinander. So entsteht ein typisches Straßenbild für eine dänische Kleinstadt. |
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Trotz der geringen Größe Ringkøbings finden sich in den Innenstadtgassen einige attraktive Geschäfte und Boutiken. Ein Einkaufsbummel dauert hier in der Regel zwar nicht besonders lange, ist aber mit Sicherheit sehr abwechslungsreich. |
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Am Torvet steht das alte Gebäude des alten, gemütlichen Ringkøbing Hotels. Die typische Unterbringungsart sind in dieser Gegend jedoch die Ferienhäuser entlang der Nordseeküste (Søndervig, Houvig, Hvide Sande, etc.). |
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Am Torvet, dem zentralen Platz der Stadt, erhebt sich die Ringkøbing Kirke, die sich vor allem durch ihren mächtigen Glockenturm auszeichnet. |
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In der Algade, der Haupteinkaufsstraße Ringkøbings, ist trotz der kalten Temperaturen, des Wochentags (Dienstag) und der vergleichsweise geringen Stadtgröße einiges los. Gemütlichkeit ist hier das höchste Gebot. |
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Die Gemütlichkeit wird auch in den umliegenden Gassen ausgestrahlt. Niedrige, alte Wohngebäude schmiegen sich wie hier in der Grønnegade eng aneinander. Seit Jahrhunderten zeigen sich solche Gassen nahezu unverändert. Die teilweise leuchtenden Farben tragen ihrerseits ebenfalls einiges zu dem netten Eindruck bei, den Ringkøbing ausstrahlt. |
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Die Bebauung entlang der Grønnegade zieht sich von der Algade in der Innenstadt bis zum Hafen in vergleichbarer Form durch. Auch in den benachbarten Gassen (Smedegade sowie Vester- und Øster-Strandvej) ähnelt sich das Straßenbild ungemein. |
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Ein schönes Farbspiel bietet eine rot gestrichene und weißen Zierelementen bestückte Lagerhalle am Hafen der Stadt. Die Formen der verzierungen scheinen typisch skandinavisch und sind immer wieder an den Gebäuden zu finden. |
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Nicht weit vom Hafen befindet sich ein nicht besonders altes Neubaugebiet, das überwiegend von Geschosswohnungsbau geprägt ist. Das Hafenbecken im Fordergrund war im Februar 2010 gänzlich zugefroren und begehbar. |
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Ob der alte Hafenkran noch heute in Betrieb ist ließ sich im Winter nicht feststellen, allerdings ist die Benutzung zum Entladen der Fischerboote nicht wirklich unwahrscheinlich (überhaupt ist Ringkøbing bekannt für guten Fisch!). |
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Die Straße "Ved Fjorden" (Beim Fjord) zieht sich von Ost nach West entlang des gesamten Hafenbereichs. Hier kann man Fisch erstehen oder das maritime Kleinstadtflair genießen. |
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Eine Sehenswürdigkeit Ringkøbing ist die Statue "Den fede fru" (Die dicke Frau) am Hafen. |
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Ihren besonderen Reiz erlangt die Kleinstadt aufgrund ihrer naturräumlichen Lage am Ringkøbing Fjord (das Foto zeigt einen der unzähligen kleine Zuflüsse). Aufgrund der Topographie ist die Gegend um Ringkøbing eine der beliebtesten Ferienhausgegenden in ganz Dänemark. |
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Interessante Links:
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von Jens Bossen |