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Stadtportrait Edinburgh (Schottland, UK)
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Einwohnerzahl: ca. 463.500 Fläche: 262 km² Einwohnerdichte: 1.767 EW ⁄ km² Verwaltung: --- Lage: Die Stadt liegt an Schottlands Ostküste auf der Südseite des Firth of Forth. |
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Politik: Edinburgh ist seit 1437 die Hauptstadt Schottlands im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland. Seit 1999 ist sie außerdem Sitz des schottischen Parlaments. Bürgermeister (in Edinburgh wird er "Lord Provost" genannt) ist George Grubb (Liberal Democrats). Verkehrssystem: Edinburgh ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt (Bahn- und Straßenverbindungen mit dem übrigen Schottland und England). Der ÖPNV der Stadt wird durch ein großes, teilweise unübersichtliches Busnetz bedient. Es gibt hier mehrere Anbieter, die jeweils eigene Haltestellen besitzen und nur diese anfahren. Das ist auch der Grund für die unzähligen Haltestellen auf der Princes Street. Es haben Vorbereitungsarbeiten für eine Straßenbahnlinie begonnen. Direkt in der Stadt liegt Waverley Station, teilweise Durchgangs- und teilweise auch Kopfbahnhof. Edinburghs internationaler Flughafen befindet sich 13 km westlich der Stadt. |
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Wichtigste Sehenswürdigkeiten: Edinburgh Castle, Grassmarket, Holyrood Palace, Calton Hill, Princes Street, New Town, High Street Abriss der Stadtgeschichte: Der heutige Castle Rock wurde bereits in der Bronze- und frühen Eisenzeit befestigt. Er stellt den Anfang der Besiedlung in der Region des heutigen Edinburgh dar. Der Castle Rock gab der Stadt seinen Namen. Er heißt auf gälische Din Eidyn (Die Befestigung von Eidy). Auf ihm wurde im 11. Jahrhundert eine Burg als Sitz für die schottischen Könige errichtet. 1329 erhielt Edinburgh von König Robert Bruce Stadtrecht. Das schottische Parlament wurde 1707 aufgelöst, dadurch verlor Edinburgh an Bedeutung. Ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stieg das Bevölkerungswachstum von 35 000 auf knapp 82 000 Einwohner. Dadurch startete in den 1760er-Jahren die bis dahin weltweit größte geplante Stadterweiterung. 1767 bis 1810 entstand nördlich des Castle Rock die New Town, in die danach viele Bewohner der Altstadt abwanderten. 1831 erhielt die Stadt ihren ersten Bahnanschluss. |
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Auf einem 115 m hohen Berg steht Edinburgh Castle. Schon im 7. Jahrhundert stand hier die erste Befestigung. Täglich um 13 Uhr wird vom Castlehill aus ein Schuss mit der Kanone abgegeben. Ob bei Sonne oder Regen, ein Besuch des Castles lohnt sich immer, der Blick über die Stadt und auf die Princes Street ist toll. |
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Grassmarket war früher Marktplatz, aber auch der Ort an dem man Missetäter öffentlich henkte. Ein steinernes Kreuz im Boden zeugt heute noch von der Stelle an der der Galgen stand. Am Grassmarket findet man einige gute Pubs, unter anderem „The Last Drop“. Vor einigen Pubs kann man im Sommer draußen sitzen und das Treiben beobachten. |
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Am Ende der Hight Street steht Holyrood Palace, der offizielle Sitz des englischen Königshauses in Schottland. Früher regierte hier Maria Stuart als Königin über die Schotten. Ist die Queen nicht zuhause, kann Holyrood Palace besichtigt werden. |
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Vom Calton Hill aus hat man einen tollen überblick über die Stadt. Auf dem Hügel findet man einige fertige und auch unfertige Denkmäler. Unter anderem das 30 Meter hohe Nelson Monument zu Ehren des britischen Admirals. Besonders schön ist die Stimmung hier oben bei Sonnenuntergang. |
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Die Altstadt Edinburghs ist ein UNESCO-Weltkulturerbe, das düstere, mittelalterliche Stimmungen weckt. Die Bebauung erstreckt sich an einem Hügelzug entlang, auf dessen Spitze sich das Castle befindet. Dabei werden die Gebäude teilweise "aufeinander gestellt": die unteren Etagen sind von der einen Straße, die oberen Etagen von einer Anderen zu erreichen. Ein beeindruckendes Gesamtbild entsteht. Im Tal vor der Altstadt liegt übrigens Waverly Station. |
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Die Princes Street ist der Verkehrsknotenpunkt und die Hauptshoppingstraße der Stadt. Hier fahren alle Buslinien der beiden öffentlichen Busbetriebe. An der Princes Street liegt das Scott Monument, das zu Ehren von Sir Walter Scott errichtet wurde. Von der Spitze des Monuments hat man einen tollen Blick auf die Stadt. Auch den Princes Street Gardens sollte man einen Besuch abstatten, hier kann man im Sommer gemütlich im Gras liegen und den Blick auf Edinburgh Castle genießen. |
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Die Hight Street ist die direkte Verbindung zwischen dem Castle und Holyrood Palace. Hier findet man viele Geschäfte, Sehens-würdigkeiten wie der High Kirk of St. Giles (Kirche aus dem 9. Jahrhundert), historische Gebäude und viele Straßenmusikanten und Pantomime. Auch starten hier die berühmten Touren durch die Untergrundwelt von Edinburgh. |
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Die gregorianische Bebauung aus dem 19. Jahrhundert ist das erste große Stadterweiterungsgebiet des aufblühenden Edinburghs. Das Straßennetz ist rechtwinklig angelegt und kreuzt sich an großzügigen Kreisverkehren. Eine Parkanlage in zentraler Lage im Quartier komplettiert das Bild. Einzelne Straßen sind so abschüssig, dass sich zwischen den Häuserschluchten tolle Blicke auf den Firth of Forth bieten. |
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Das typische Straßenbild außerhalb der Altstadt. Britische Reihehäuser soweit das Auge reicht. An einigen Stellen bilden sich daraus jedoch interessante städtebauliche Strukturen, die durchaus Charme besitzen. |
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von Sabine Walter |

